Immer häufiger werden Kakerlaken unbeabsichtigt aus dem Ausland eingeschleppt.
Besonders in warmen Urlaubsländern finden die widerstandsfähigen Insekten ideale Lebensbedingungen – und reisen dann unbemerkt als blinde Passagiere in Koffern, Rucksäcken oder Verpackungen mit nach Mitteleuropa. Schon wenige Tiere genügen, um sich in einer Wohnung oder einem Hotel zu vermehren.
Kakerlaken sind nachtaktiv, äußerst anpassungsfähig und verstecken sich in kleinsten Spalten. Ein Befall bleibt daher oft lange unentdeckt. Erst wenn sich die Population stark vergrößert hat, treten deutliche Spuren auf: Kotspuren, unangenehme Gerüche oder Fraßschäden. Neben dem Ekel, den sie auslösen, können die Tiere auch Krankheitserreger übertragen und allergische Reaktionen hervorrufen.
Besonders in Küchen, Vorratsräumen und Bädern finden sie ideale Bedingungen vor. Nach einer Reise ist daher Vorsicht geboten – Gepäck und Mitbringsel sollten stets sorgfältig kontrolliert werden.